Bundespräsident

Der Bundespräsident wird für eine Amtszeit von 5 Jahren von der Bundesversammlung gewählt. Die anschließende Wiederwahl ist nur einmal zulässig. Die Amtssitze des Bundespräsidenten sind das Schloss Bellevue in Berlin und die Villa Hammerschmidt in Bonn

Um Bundespräsident werden zu können, muss man von mindestens einem Mitglied der Bundesversammlung vorgeschlagen werden. Eine weitere Voraussetzung: Bundespräsident können nur Deutsche werden, die mindestens 40 Jahre alt und berechtigt sind, an der Bundestagswahl teilzunehmen.

Am 23.05.2009 wurde Horst Köhler erneut zum Bundespräsident gewählt und ist nun weitere 5 Jahre das deutsche Staatsoberhaupt.

Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland
Theodor Heuss, FDP1949– 1959
Heinrich Lübke, CDU1959– 1969
Gustav Heinemann, SPD1969– 1974
Walter Scheel, FDP1974– 1979
Karl Carstens, CDU1979– 1984
Richard von Weizsäcker, CDU1984– 1994
Roman Herzog, CDU1994– 1999
Johannes Rau, SPD1999– 2004
Horst Köhler, CDU2004– 2010
Christian Wulff, CDU2010– 2012
Joachim Gauck, Parteilos2012

Was darf der Bundespräsident?

Er kann das Parlament auflösen, falls der Kanzler keine Mehrheit findet. Ohne seine Unterschrift werden Bundesgesetze nicht wirksam. Er kann Strafgefangene begnadigen. Der Präsident hat keine regierungsamtliche Funktion, aber er ist der erste Botschafter seines Landes – nach innen wie außen.

Was verdient der Bundespräsident?
Zurzeit (2009) verdient der Bundespräsident  199 000 Euro im Jahr.
2004 waren es noch 213 000, 2003 sogar 219 000 Euro.


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